Chroniken der Klippentänzer

Noch mehr Leichen im Keller

...anscheinend gab es noch nicht genug Tote

Donnerstag 15. Junon

TLDR; Wir erkunden den Rest des Unterschlupfes und bringen den Besitzer zur Strecke. Noch lebende schwarze Schwingen 2/3. Zurück nach Vektra. Im Gepäck: Ein neuer Auftrag, die Überresten der Opfer, ein halbes Alchemielabor und die einzige Überlebende: Die 11 Jahre alte Tochter der Bediensteten von Rothenlungs.

Nachdem wir uns etwas gesammelt hatten, fuhren wir fort mit der Erkundung des Gemäuers, das der Besitzer vermutlich nicht zu Hause war, stand nach dem ganzen Lärm, den wir verursacht hatten wohl fest.

Im nächsten Raum fanden wir einen verwilderten Pilzgarten und eine verkommene Kreatur vor, die dort angekettet war und uns verzweifelt anfiel, als wir uns näherten. Sie setzte Sahid schwer zu und hätte ihn umgebracht, wenn er nicht in letzter Sekunde verlauten liess, dass er das Zauberschwert dabeihatte.

In den Verhandlungen konnten wir drei abwechselnd die Kreatur dazu kriegen sich zu beruhigen und übergaben ihr schliesslich das Schwert, gegen Merles Rat, was jedoch dazu führte, dass die Kreatur fast intelligent und deutlich reumütig wurde:

Für St. Cuthbert!

Sie erzählte uns, sie war einst ein Paladin des St.Cuthbert und war gescheitert bei dem Versuch die schwarzen Schwingen zur Strecke zu bringen. Seitdem war er hier angekettet und gezwungen worden mittels Magie und der Einfluss der “roten Macht” Scheusslichkeiten für diese zu begehen, für die er keine Worte fand.

Nach recht hitziger Diskussion wollte er sich nun in sein Schwert stürzen, wir konnten ihn nur soweit von seinem Todeswunsch abbringen, dass wir ihn in Richtung der hinter uns rumorenden Skelette lenkten, wo er alsbald seinen erwünschten Tod fand.

Unschöner Verlauf

Bedrückt gingen wir weiter und kamen in ein gut ausgestattetes Alchemielabor. Dort fanden wir auch den Spion der von Rothenlungs kopfüber aufgehängt und mit allen Details auf dem Fussboden. Wir waren zu spät.

Glücklicherweise gab es auch einige Heiltränke und Gifte welche unseren angeschlagenen Zustand um einiges verbesserten. Nachdem man sich eingedeckt hatte, ging man weiter zurück zum Amphitheater, durch das man am Anfang gekommen war.

Und dann wurden wir wirklich wütend…

Nur lagen hier eine leblose Gestalt auf dem Boden und eine kleine kauerte darüber und schien diese aufwecken zu wollen. Es war der Rest der Bedienstetenfamilie- Frau und Tochter.

Bevor wir etwas sagen konnten liess uns eine sarkastische Stimme im Gang hinter uns herumfahren: “Ah, ich sehe ihr räumt gerade meine Wohnung auf? Ich muss sagen ihr seid nicht schlecht, wollt ihr nicht für mich arbeiten?”

Waffenziehen, Fluchen und eine Kombo von Spinnennetz + Alchemistenfeuer mit Telekinese in sein Gesicht später (“Mit besten Grüssen aus Vektra, Arschloch!”) hat ihm unsere Antwort vermutlich deutlich gemacht. Zwar konnte er 3 Skelette beschwören, doch spätestens als Tinuviel Öl ins Feuer goss und Merle den Boden magisch rutschig machte, war die Überlegenheit des flach ins brennende Öl fallenden Nekromanten dahin.

Schwer verletzt riss er sich einen Finger mit Ring ab und teleportierte weg. Die Skelette fielen zusammen und wir standen allein mit allen Toten und dem unter Schock stehenden Mädchen im Gewölbe.

Ausbeute und Ausblick

Wir schlugen alle Toten (den Kleriker, die Eltern des Mädchens) in Leinentücher und nahmen sie mit einer Auswahl teurer alchemistischer Zutaten mit nach draussen durch das Portal. Direkt stolperten wir in eine Säurewolke aus der wir uns hustend und halb ohnmächtig nach draussen kämpften.

Wir fielen direkt in die Arme des sich königlich amüsierenden Silberdrachens Aiu, der mit seinem bezaubernden Atem den “plötzlich auftauchenden Schurken” in seine Atome zerlegt hat.

Wie praktisch. Dann hatten wir ja nur noch ein Problem: Den Drachen, der uns nun hochoffiziell ein wenig Kompetenz zugestand (und viel Unterhaltungspotential, wie er betonte). Er erzählte uns von den schwarzen Schwingen und wie sie vor 500 Jahren durch die rote und blaue Macht vernichtet wurden.

Stellt sich raus, die schwarzen Schwingen wollen das Ende der Welt herbeierzwingen und ihnen ist dabei jedes Mittel Recht. So trafen sie auf die rote und blaue Macht: Zwei sich bekämpfende magische Strömungen in Athelia und gut um darauf Artefakte zu wirken. Ursprünglich entstanden aus dem Kampf zweier vor Urzeiten streitender Drachen, hatten diese Mächte enormes Machtpotential, unterwanderten aber auch die Intentionen aller, die diese Mächte nutzten und je mächtiger die Person war, desto schwerer konnte sie sich wieder losreissen und wurde schliesslich eins mit ihr.

Wir hatten es bei dem Kleriker oder Tinuviel gesehen, die beide zuviel von der roten Macht gekostet hatten, in dem sie das rote Schwert geschwungen hatten. Beide waren nicht mehr Herr ihrer Selbst und der Drache sprach im Fall von Tinuviel, dass sie besser nicht weiter der Macht ausgesetzt würde, sonst würde ihr Verstand darunter leiden.

Deshalb brauchte er auch unsere Hilfe. Weil wir nicht mächtig genug waren, konnten wir prima gegen diese schwarzen Schwingen antreten, da Aiu, der Drache, nicht in die Nähe der roten oder blauen Macht gehen konnte ( hier wird mein Verständnis der Angelegenheit etwas schwammig).

Wir mussten nämlich nun die beiden anderen Schwingen umbringen, oder sie würden ihren Orden wieder aufbauen und das würde übel enden.

Und nun der Plan

Zum Zeichen seines Vertrauens verwandelte sich Aiu in seine menschliche Form- ein weisshaariger hochgewachsener Mann- und versprach uns zu kontaktieren, sobald er die anderen beiden Schwingen gefunden hatte. Dann verschwand er – wie immer und wir machten uns auf den Heimweg nach Vektra.

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Nina_J Nina_J

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